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Schulvorstand

Mitglieder

Alexandra Hollje
Stefanie Dogs
Birte Beckermann
Anne Eilers
Dieter Budden
Carina Cordsen
Kirsten Cordes
Oliver Bremer

Stv. Mitglieder

Hilke Büscher
Anette Walter
Margret Meyer
Karin Bitter
Corinna Broszukat
Gabriele Raschtuttis
Susann Wöbken
Jennifer Petershagen

Zum 1.8.07 wurde das Prinzip der eigenverantwortlichen Schule eingeführt. Es findet seine gesetzliche Grundlage im Niedersächsischen Schulgesetz 2006 und gilt für alle allgemein bildenden Schulen. Hintergrund war unter anderem die Erkenntnis, dass bildungspolitische Vorgaben, die von oben nach unten weitergereicht werden, Schule nicht besser machen. Erst bei der Arbeit vor Ort wird der spezifische Handlungsbedarf offensichtlich. Deswegen wurden den einzelnen Schulen erweiterte Freiräume zugestanden.

Im Mittelpunkt dieser Entwicklung steht ein neues Gremium: der Schulvorstand. Er besteht zu gleichen Teilen aus Lehrern, Schülern und Eltern, wobei in den Grundschulen die Schulkinder im Schulvorstand durch Lehrer und Eltern vertreten werden. Den Vorsitz hat die Schulleiterin Frau Anke Fricke, die durch diese Neugestaltung zwar mehr Entscheidungsfreiheiten erhält, aber auch mehr zu verantworten hat. Ebenso wird durch dieses Gremium die Mitverantwortung der Eltern deutlich gestärkt.

Dennoch wird durch das Prinzip der eigenverantwortlichen Schule die Schule nicht neu erfunden. Es gelten weiterhin Kerncurricula und Erlasse. Die Arbeit des Schulvorstandes besteht anfangs vielmehr darin, einen gedanklichen Überbau für die Schule zu entwickeln. Dieser soll sich in einem Leitbild und in einem Schulprogramm wiederfinden. Der nächste Schritt ist die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs mit einem realistischen Zeitplan für die Umsetzung. Uber den Verlauf der eingeleiteten Prozesse wird im Schulvorstand Bilanz gezogen und neue Zielsetzungen definiert.

Weitere Aufgabenbereiche des Schulvorstands betreffen u.a. die Entwicklung der Schulqualität, die Organisation der Stundentafel, die Umsetzung des Schulbudgets, die Entlastung der Schulleitung und die Gestaltung neuer Kooperationsformen. Es können Anträge an die Schulbehörde gestellt werden, wenn eine besondere Organisation ( z.B. Ganztagsschule, Integrationsklassen, Eingangsstufe als pädagogische Einheit der 1. und 2. Klassen) eingeführt werden sollen. Der Schulvorstand trifft sich in der Regel sechs Mal im Schuljahr.

Es steckt viel Arbeit in den Bemühungen des Schulvorstandes, aber es verbindet sich damit auch eine große Hoffnung auf eine nachhaltige Verbesserung der Schulqualität zur Zufriedenheit aller Beteiligten.